02/2025 – 06/2026
Psychotherapeutisches Propädeutikum
ARGE Bildungsmanagement Wien | Sigmund Freud Privatuniversität
05/2025 – 12/2025
Praktikum: Frauengesundheitszentrum FEM in der Klinik Wien-Floridsdorf
09/2022 – 02/2025
Berufsbegleitender Universitätslehrgang Systemische Psychosoziale Beratung / Akademische Lebens- & Sozialberatung
ARGE Bildungsmanagement Wien | Sigmund Freud Privatuniversität
09/2019 – 06/2021
Hochschullehrgang Ethik inkl. Abschlussarbeit „Echte Menschen?“ Künstliche Intelligenzen, Cyborgs und Androide. Ethische Fragestellungen zum (Mensch-)Sein im Trans- und Posthumanismus. (mit sehr gut beurteilt)
Universität Wien | KPH Wien | PH Wien
09/2018 – 06/2019
Zertifizierte berufsbegleitende Ausbildung als Peer-Mediations-Coach
PH Wien
09/2016 – 08/2017
Unterrichtspraktikum Musikerziehung & Psychologie/Philosophie (mit Auszeichnung bestanden)
GRG11 Gottschalkgasse 21 Wien
04/2017
„AVISO-MEDIAL-PREIS für innovative musikpädagogische Publikationen“ für die Diplomarbeit „kein krefftiger artzney – Alte Musik im schulischen Musikunterricht“
Alumni Netzwerk Musikpädagogik | Musikuniversität Wien (mdw)
09/2009 – 06/2015
Diplom-Lehramtsstudium Musikerziehung & Psychologie/Philosophie, Abschluss mit „Magistra artium“ (mit Auszeichnung bestanden)
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Universität Wien
Meine Studien und Ausbildungen ergänze ich beständig durch diverse Fort- und Weiterbildungen wie auch durch tägliches intensives und kontinuierliches Eigenstudium (ich verbringe viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln…).
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…und davor?
Sturm und Drang: So geradlinig und entschlossen, wie mein Karriereweg weiter oben wirkt, war er nicht immer. Mit großer Neugierde, nicht minder großer Naivität und einer gesunden Portion jugendlicher Hybris stürzte ich mich stets in alles, was mich interessierte.
Während der Schulzeit war ich Jungstudentin für klassische Gitarre, studierte nach der Matura Musikpädagogik (eher halbherzig, denn damals wollte ich lieber Profimusikerin werden), nahm zusätzlich ein Französischstudium auf, das mich dann für ein Erasmus-Auslandssemester nach Frankreich an die Faculté des Lettres et des Sciences Humaines de Limoges führte.
Beflügelt von dieser Erfahrung, völlig in die faszinierende Welt der Sprache und der Sprachwissenschaften eingetaucht, ging ich nach Graz, um ein Diplomstudium für Translationswissenschaften und Romanistik (Französisch) zu beginnen und nahm – wieder einigermaßen naiv – Arabisch als Nebenfach dazu. Das Arabische gab ich nach drei Jahren auf, nachdem ich zwar zeitweise fähig war, kurze Wirtschaftstexte zu übersetzen, es mir aber nicht gelang, im damaligen Tunesienurlaub verständlich Kaffee zu bestellen und über das Wetter zu plaudern, da quasi niemand die an der Universität gelehrte Hochsprache wirklich im Alltag verwendet. Das Französische ist mir geblieben (nicht dolmetschreif, aber für eloquente Urlaubskonversation und Filme im Originalton reicht es, heureusement).
Am erstaunlichsten aber war für mich während dieser Studienzeit die Erkenntnis, dass im Rahmen des Übersetzens durch ein einzelnes, scheinbar unscheinbares Wort ein gravierend anderer oder gar komplett konträrer Bedeutungskontext evoziert werden kann. Sprache schafft also wirklich Wirklichkeit: Für die Übersetzungsarbeit eine große Verantwortung – für die Beratungsarbeit eine große Chance!
Nicht alles habe ich damals abgeschlossen. Nichtsdestotrotz: All das, womit ich mich irgendwann beschäftigt habe, bereichert mich heute in meinem Denken, in meinen Handlungen, in meinen Möglichkeiten.
Und auch, wenn sich mir der „rote Faden“ auf diesem Weg zunächst nicht recht erschloss – allen Studien und Stationen gemein ist im Nachhinein betrachtet wohl dies: So sehr die Menschheit als Ganzes mich noch immer dann und wann verzweifeln lässt, so sehr stand und steht die aufrichtig interessierte Beschäftigung mit Menschen, ihren Biografien, ihrem Denken und Verhalten und ihren Formen von Ausdruck und Kommunikation (auch Musik zählt dazu) stets im Zentrum meines Interesses und meiner Aufmerksamkeit.
Speziell die Brüche in einer Biografie machen Menschen für mich oft erst besonders interessant – kaum jemand hat dies wohl je schöner umschrieben als einst Leonhard Cohen in seinem Song Anthem: „There is a crack, a crack in everything, that′s how the light gets in.“
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